*Rezension* Milchgeld (Bd. 1) – Volker Klüpfel und Michael Kobr

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[Werbung unbezahlt / Exemplar ist selbstgekauft / mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links.]

Autor: Volker Klüpfel und Michael Kobr
Titel: Milchgeld
Originaltitel:
Verlag: Piper Taschenbuch
Erschienen: 2007
ISBN-13: 978-3492242165
Seiten: 309
Einband: Taschenbuch
Serie: Kluftinger

Kauflinks: Piper Verlag, Amazon*, buecher.de*, Thalia*

Milchgeld

[Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzenessen. Ein Lebensmittelchemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.]

Klappentext Carlsen Verlag

Meine Meinung zu Milchgeld:

Milchgeld habe ich das erste mal 2007 gelesen und bei meinem Reread in 2021 möchte ich nun auch eine Rezension dazu schreiben. (Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, ob ich 2007 eine Rezi geschrieben habe…)

Das Allgäuer Land ist von mir aus nicht so weit weg und so konnte mich das Buch sofort wieder mit seinem authentischen allgäuer Charme einfangen. Ich konnte mich sofort in die Geschichte reinfühlen und bin mit Herrn Kluftinger durch die bayerische Landschaft gereist. Das Entsetzen über den Mord in der beschaulichen Kleinstadt konnte ich zu 100% nachvollziehen. Das wäre hier wohl nicht anders.

Die Geschichte war zwar sehr ländlich und regional dargestellt, aber spannend aufgebaut. So war die Polizeiarbeit zwar sehr unspektakulär (wer also Aktion a la Hollywood sucht, der würde enttäuscht werden), die Gedankengänge des Herrn Kluftinger dafür umso kurioser und teilweise auch sehr witzig.

Dabei musste ich wirklich sehr oft schmunzeln, da mir vor allem die Marotten des Kommissars sehr zusagen. Schon lange habe ich keine Figur mehr so liebevoll ausgearbeitet erlebt, wie es Kluftinger ist. Ein wenig erinnerte er mich an Columbo, was ich an dieser Stelle nicht als Plagiat meine, sondern als Homage.

Zum Schreibstil lässt sich sagen, dass das Buch locker, leicht und schnell zu lesen war. Man merkte den regional sprachlichen Bezug sehr, was ich als Oberbayer allerdings eher symphatisch als störend empfand.

Mein Fazit zu Milchgeld:

Ein Reread mit Folgen, denn ich werde mir wohl noch die zehn (!) Folgebände kaufen und freue mich jetzt schon auf jede weitere Veröffentlichung, die hoffentlich noch kommen wird.

Ich hoffe die Rezi hilft euch weiter.

Eure Christina
von Marie and Me

P.S: Weitere Buchrezensionen findet ihr HIER. Alle Beiträge zur Carlsen Challenge 2021 findet ihr HIER.

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