Meine Anleitungen

Meine Sicht auf das Buch Nordische Maschenträume Traditionelle Muster leicht gestrickt von Susan Anderson-Freed

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Es gibt jene die erlernen eine Technik und üben dann fleißig und dann gibt es mich! Sehen, können wollen und fluchen wie ein alter Kutscher beim Ausprobieren. Bis ich durch einen Zufall das Buch* Nordische Maschenträume von Susan in die Finger bekam.

Normalerweise lasse ich bei einem Handarbeitsbuch* das Vorwort weg, doch dieses Mal war es anders, ich habe es gelesen. Die Autorin schreibt darin, wie sie sich in die Fair Ilse Technik verliebte, wie sie selbst begann Finger – und Fausthandschuhe zu entwerfen. Doch was mich wirklich ergriffen hat, ist wie sie die Auswahl der Namen traf, die ihre Modelle tragen. Die meisten ihrer Modelle tragen Namen jener Krankenschwestern, die sie während ihrer Chemotherapie begleitet haben.

Über den Inhalt ist zu sagen:

Seite 6 befasst sich kurz und knapp mit Technik. Tipps und Tricks. Wie lassen sich Fäden entwirren, wie lese ich die Zählmuster und wie wird ein Faden mitgeführt. Ich persönlich finde diesen Teil sehr kurz, man sollte daher eine gewisse Vorerfahrung mitbringen, um die Modelle arbeiten zu können.

Auf der nächsten Seite geht es um Garne, Nadeln und nützliche Hilfsmittel. Doch da denke ich, das sich gerade bei Garnen, Nadeln und anderen Dinge die Geschmäcker sehr unterscheiden und man da nach seinen eigenen Vorlieben entscheiden sollte.

Die Kapitel sind aufgeteilt in die Bereiche Mützen, Finger- und Fausthandschuhe, Socken, Kniestrümpfe und Beinstulpen. Am Anfang jedes Kapitel ist eine Grundanleitung zu dem jeweiligen Thema zu finden.

Für jedes Muster, ganz gleich was man beabsichtigt zu stricken, gibt es Garnempfehlungen wie viele Knäule beziehungsweise wie viele Stränge man benötigt, ebenso die Farbauswahl der Autorin, aber auch hier gilt, jeder so wie er mag.

Ich persönlich bin absolut begeistert von dem Kapitel Finger- und Fausthandschuhe. Die Möglichkeiten die sich da einem bieten ist für mich absolut genial. Ob Daumen oder Finger, alles ist dort einzeln als Muster aufgeführt, was einem ermöglicht die Finger auch mit anderen Mustern zu kombinieren.

Mein Fazit zu Nordische Maschenträume:

Das Buch* kann ich nur empfehlen, wie aber schon bereits geschrieben sollte man gewisse Vorkenntnisse haben in der Technik Fair Isle zu stricken. Ich möchte dieses Buch* in meiner Sammlung nicht mehr missen, ich habe mir einige Projekte vorgenommen und freue mich darauf viele Projekte nach zu arbeiten.

Eure

Kreative Ruhrpottzicke

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